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2020 Pfarrkirchen Zeilarn1 Hans Gottanka

Herzlich willkommen in der Pfarrei Zeilarn

Gottesdienste

In der Pfarrkirche St. Martin finden an folgenden Tagen regelmäßig Gottesdienste statt:

Sonntag: 8:30 Uhr und 10:00 Uhr im vierzehntägigem Wechsel

Donnerstag: 9.00 Uhr Hl. Messe

Die Altpfarrei Zeilarn

2019_Zeilarn_Historische_Bezeichnung_Kirche_St_Martin_Zeilarn
„Ad Zidlar eccl. cum manso I.” Zu Zeilarn Kirche mit Hofgut.

Die­se erst­ma­li­ge urkund­li­che Erwäh­nung unse­res Ortes mit der Kir­che ist im Güter­ver­zeich­nis des Salz­bur­ger (Erz-) Bischofs Arno von 788 / 790 zu lesen. Auch im Hand­buch des Bis­tums Passau[1] ist der Ver­weis Alte Säku­lar­pfar­rei [788 urkund­lich]“ ent­hal­ten.
Unser Gebiet wur­de von frän­ki­schen Mön­chen von Salz­burg aus bekehrt. Der ers­te Pries­ter oder Mönch hat­te wohl in Zell, Gemein­de Erl­bach, sei­ne Behausung.[2]
Hier in Zei­larn, am Bach des Tur­tin“, haben die Mön­che ver­mut­lich für den Lieb­lings­hei­li­gen der Fran­ken ein Kirch­lein errich­tet. Bei dem im Güter­ver­zeich­nis ange­führ­ten Kir­che mit Hof­gut“ ist wohl der jet­zi­ge Pfarr­hof gemeint[3]. Spä­ter wur­den die Kir­chen Gum­pers­dorf, Schild­thurn, Gehers­dorf, Leon­berg wie auch die Kir­chen von Erl­bach und Birn­bach die­ser Früh­kir­che unter­stellt. Um 1139 wird bei der Nen­nung von Chov­len­dorf (= Köll­ndorf bei Schild­thurn) des­sen Lage >in par­ro­chia Cidelarn< ange­ge­ben und damit der Bestand der Pfar­rei Zei­larn bestä­tigt.“
In vie­len Urkun­den wer­den Pfar­rer von Zei­larn auf­ge­führt. So wur­de 1161 und 1167 der Pfar­rer Ortol­fus par­ro­chia­mus de Cidel­orn“ [4] in Urkun­den auf­ge­führt. Durch die­sen Pfar­rer ließ Eber­hard von Vor­rat­hing sein Gut dem Armen­spi­tal in Salz­burg über­ge­ben“. Auch die­se Urkun­de beweist, dass der Bereich Erl­bach im 12. Jahr­hun­dert der Pfar­rei Zei­larn unter­stellt war.
Im Gegen­satz zu ande­ren Kir­chen, wo frü­her oft­mals welt­li­che Wür­den­trä­ger die Geist­li­chen Her­ren bestimmt haben, wur­de die Pfarr­stel­le in Zei­larn bis 1811 immer vom Bischof von Salz­burg und vom Papst besetzt. Die Pfar­rer von Zei­larn waren vom Bis­tum Salz­burg aus dem Archi­dia­ko­nat Gars am Inn unter­stellt. Einen fest­um­grenz­ten Pfarr­spren­gel gab es zu die­ser Zeit noch nicht, bes­ten­falls einen Seel­sor­ge­mit­tel­punkt. In die­sen klei­nen Kir­chen gab es an Sonn- und Fei­er­ta­gen Eucha­ris­tie­fei­ern und an den gro­ßen Fest­ta­gen wie Pfings­ten und Ostern Tau­fen, über­wie­gend von Erwach­se­nen[5].
In unse­rer Regi­on exis­tier­ten schon sehr früh, vor dem Jahr 1000, sol­che Seel­sor­ge­zen­tren, näm­lich bei uns in Zei­larn und in Pfarr­kir­chen.
Ver­mut­lich so lang Leon­berg eine Graf­schaft war, wur­de die Kir­che in Zei­larn von die­sen Gra­fen auch bevog­tet,[6] d. h. beschützt. 

Ver­schie­de­ne Zei­lar­ner Pfar­rer waren nicht nur für die­se Pfar­rei zustän­dig, son­dern hat­ten auch noch eine ande­re Pfar­rei zu betreu­en oder hat­ten eine Dom­herrn­stel­le inne. So war zum Bei­spiel Georg Löf­fel­holz von Kol­berg von 15151525 Pfar­rer der Pfar­rei Zei­larn und gleich­zei­tig Pfar­rer von Kirch­berg und zugleich Dom­herr von Passau. 

Pfar­rer in Zei­larn sind ab dem Jahr 1151 fast lücken­los nach­ge­wie­sen. Vie­le Pries­ter sind auch hier ver­stor­ben. An der Innen- wie auch an der Außen­mau­er der Pfarr­kir­che sind von eini­gen in Zei­larn ver­stor­be­nen Pfarr­herrn Grab­stei­ne des 15. bis 18. Jahr­hun­derts ange­bracht.
Bemer­kens­wert ist die ältes­te Plat­te mit Ritz­zeich­nung von 1394, die für eine Eli­sa­beth Len­ber­ger gefer­tigt wur­de.“[7]

2019_Zeilarn_Karte_Alte_Saltzburger_Großpfarreien
Alte Salzburger Großpfarreien
2019_Zeilarn_Kirchen_und_geistlicher_Besitz_im_8_Jahrhundert
Kirchen und geistlicher Besitz im 8. Jahrhundert

[8]

Schon sehr früh waren die­se Seel­sor­ge­zen­tren mit eige­nem Grund und Boden aus­ge­stat­tet. Die Erträ­ge hier­aus dien­ten über­wie­gend den geist­li­chen Her­ren zum Lebens­un­ter­halt und auch für den kirch­li­chen Dienst. Die Besit­zer der land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sen hat­ten an die Kir­che bzw. deren Pfar­rer Natu­ral­ab­ga­be zu leis­ten wie den Groß‑, Blut- und Klein­ze­hent. Im Urba­ri­um (= Ver­zeich­nis der Güter mit den zu zah­len­den Leis­tun­gen), das der Pfar­rer und Dekan Moritz Nagen­gast im Jah­re 1654 ver­fass­te, sind alle 32 zum Pfarr­hof Zei­larn eigen­tüm­lich gehö­ri­gen Wibm­gü­ter samt deren Grün­den und jähr­li­chen Reich­nis­sen“ nie­der­ge­schrie­ben.
So hat­te z. B. der Wim­mer­hof in Bilds­berg fol­gen­de jähr­li­che Leis­tun­gen zu erbrin­gen:[9]
Neben einer Geld­leis­tung von 4 Schil­ling Pfen­ning (= 120 Pfen­ning) hat­te der Besit­zer 4 Laib Käse, 4 Hüh­ner, 60 Eier, 12 Pfen­ning Ehrung (= Geschenk), 8 Pfen­ning Stift (= Geld­leis­tung, war an Micha­e­li dem Grund­herrn zu zah­len) zu erbrin­gen. Zudem muss­te er einen Tag Gras mähen oder Getrei­de mähen.
Mit die­sen Leis­tun­gen konn­te der Pfar­rer sicher gut leben. Er muss­te hier­aus den Gesel­len­pries­ter“ (= Koope­ra­tor) und die sons­ti­gen Bediens­te­ten ver­pfle­gen und bezah­len.
Aus dem Urba­ri­um“ von 1654 sind auf Sei­te 4 und 5 die gewöhn­li­chen Kreuz­gän­ge“ auf­ge­schrie­ben. An 17 ver­schie­de­nen Tagen im Jahr sind die Chris­ten von Zei­larn zu ande­ren Kir­chen der Pfar­rei aber auch zu aus­wär­ti­gen Kir­chen Wall­fahr­ten gegan­gen. Neben der jähr­li­chen Wall­fahrt nach Alt­öt­ting wur­de z. B. am Fes­te St. Phil­ip­pi et Jaco­bi nach Mau­er­kir­chen zu unse­rer Lie­ben Frau“ (im Inn­kreis) gepil­gert. Als beson­de­re Opfer­ta­ge sind ange­ge­ben: Weih­nach­ten, Fest der Beschnei­dung des Herrn, Hei­li­ge 3 Köni­ge, Licht­mess, Ostern, Pfings­ten, Aller­heil­gen, Aller­see­len und die Sonn­ta­ge jeden Quatembers.

Dem Pfarr­be­zirk Zei­larn gehör­ten 1828 ins­ge­samt 2055 See­len an, dar­in ent­hal­ten sind 576 See­len aus der Fili­al­kir­che Erl­bach.[10] Im Hand­buch des Bis­tums Pas­sau“ von 1981 wer­den 2133 Katho­li­ken für die Pfar­rei Zei­larn ausgewiesen.

Neben der Pfarr­kir­che in Zei­larn waren fol­gen­de Kir­chen seel­sor­ge­risch und bau­lich zu betreu­en: St. Ägi­di­us mit St. Leon­hard in Schild­thurn, St. Rupert in Gum­pers­dorf, St. Johan­nes in Gehers­dorf, St. Sebas­ti­an in Leon­berg, St. Niko­laus in Birn­bach, St. Peter und Paul in Erl­bach, Coro­na Kapel­le in Birn­bach (= im Privatbesitz).

Ab 1861 war die jet­zi­ge Pfar­rei Erl­bach eine Expo­si­tur und 1895 wur­de die Expo­si­tur zur selbst­stän­di­gen Pfar­rei erho­ben. Damit war auch eine neue Gebiets­ab­gren­zung für die Pfar­rei Zei­larn not­wen­dig, die bis heu­te Bestand hat. 

Die Kirche St. Martin

Unter­la­gen über die ers­ten Bau­maß­nah­men lie­gen ab 1670 auf. Das ursprüng­lich wesent­lich klei­ne­re Kir­chen­schiff dürf­te zwi­schen dem 13. und 15. Jahr­hun­dert erbaut wor­den sein. Vor­her gab es eine bedeu­ten­de roma­ni­sche Vor­gän­ger­kir­che. Bau­tei­le die­ses ursprüng­li­chen Gebäu­des – Lang­haus­mau­ern und Turm­un­ter­bau – konn­ten beim Neu­bau ver­wen­det wer­den und sind heu­te noch erkenn­bar. Wäh­rend des 30-jäh­ri­gen Krie­ges erlitt die Kir­che gro­ße Schä­den, auch Brand­schä­den im Inne­ren. Bei der not­wen­di­gen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten um 1670 erhielt die Kir­che eine baro­cke Aus­stat­tung. In den Jah­ren 18861890 erhielt das Kir­chen­in­ne­re eine Umge­stal­tung vom baro­cken Bau­stiel zur neo­go­ti­schen Aus­ge­stal­tung.[11]

2019_Zeilarn_Kircheninnere_1961
Die Zeilarner Kirche im Innern im Jahr 1961
2019_Zeilarn_Kircheninnere_2011
Die Zeilarner Kirche von Innen im Jahr 2011

Eine Beson­der­heit ist die auf die Zeit um 1700 zurück­ge­hen­de Auf­fahrt Chris­ti“. Im spä­ten Mit­tel­al­ter waren sol­che Dar­stel­lun­gen beim Volk sehr beliebt. 

In der Zeit der Auf­klä­rung“ (um 1800) wur­den der­ar­ti­ge Dar­stel­lun­gen ver­bo­ten, doch das galt nicht für die Zei­lar­ner In der Zeit des 21. Jahr­hun­derts gibt es in Alt­bay­ern nicht mehr vie­le Kir­chen mit sol­chen bild­li­chen Darstellungen.

Der Kir­chen­ma­ler Franz Xaver Zatt­ler, Wur­manns­quick, mal­te im Jahr 1860 die­se Bil­der ver­mut­lich neu.[12]

Um das Jahr 2007 hat der Kir­chen­ma­ler Stöhr aus Marktl die gesam­te Anla­ge repa­riert und die Far­ben aufgefrischt. 


2019_Zeilarn_Auffahrt_Christi Walter Klimt
Auffahrt Christi in der Kirche in Zeilarn

Für die Kir­chen­ver­wal­tung Zei­larn waren die Jah­re von 1880 bis 1914 ein sehr beweg­ter und von Ände­run­gen und finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten gepräg­ter Zeitraum. 

Dies ergibt sich auch aus den bau­li­chen Maß­nah­men an der Kir­che. Aber auch der in der Fas­ten­zeit viel besuch­te Ölberg und das hl. Grab, wie auch die Dar­stel­lung der Him­mel­fahrt“, wur­den in die­sem Zeit­raum reparaturbedürftig.

Die Kir­chen­ver­wal­tung beschloss im Jahr 1890 die bibli­sche Dar­stel­lung des Ölbergs wie auch das hl. Grab, weil eine unab­wend­ba­re Not­wen­dig­keit bestand, repa­rie­ren zu las­sen.[13] Bei der Fir­ma Kraft in Frei­sing wur­de das hl. Grab bestellt und im Früh­jahr 1891 zum Preis von 740 Mark aus­ge­lie­fert. Die beab­sich­tig­te Anbrin­gung einer Mecha­nik, wobei der Leib Chris­ti im Grab nach unten fal­len soll­te und dafür ein Engel erscheint, wur­de vom bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at Pas­sau nicht gestat­tet. Im April 1891 wur­de die­se bibli­sche Dar­stel­lung des hl. Gra­bes für gut befun­den. Der Kir­chen­ma­ler Josef Stöhr, Marktl, hat die Far­ben im Jahr 2007 aufgefrischt.

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Das Heilige Grab Christi in der Pfarrkirche Zeilarn

Wesentliche Baumaßnahmen und Veränderungen an der Pfarrkirche

Im Begrün­dungs­an­trag von 1886 an das Kgl. Bezirks­amt Pfarr­kir­chen[14] wur­de dar­ge­legt, dass eine Ver­län­ge­rung der Kir­che des­halb uner­läss­lich ist, weil für die Kir­chen­be­su­cher nur ein Platz von 300 qm für 1800 Pfarr­kin­der zur Ver­fü­gung steht. Geplant ist die Erwei­te­rung der Grund­flä­che auf 628 qm. Den Kos­ten­vor­anschlä­gen nach wür­de die­ser Anbau 16.000 Mark kos­ten. Durch das Kgl. Bezirks­amt gab es jedoch nach Abschluss der Bau­maß­nah­me gro­ße Pro­ble­me, weil die End­ab­rech­nung der Bau­rech­nun­gen 17.900 Mark auswies.

Durch die Ver­län­ge­rung des Kir­chen­schif­fes wur­de 1888 das Miss­ver­hält­nis zwi­schen dem ver­hält­nis­mä­ßig hohen Kir­chen­schiff und dem Turm mit sei­nem nie­de­ren Sat­tel­dach gespro­chen und bera­ten. Am 8. April 1890 wur­de bei der Kgl. Regie­rung von Nie­der­bay­ern der Plan für die Ände­rung der Turm­spit­ze ein­ge­reicht. Die­sem Antrag wur­de ent­spro­chen und das Kgl. Bezirks­amt Pfarr­kir­chen mit der Über­wa­chung der Bau­maß­nah­me beauftragt. 

Bereits am 28. August 1890 teil­te die Kir­chen­ver­wal­tung dem Bezirks­amt mit: die Auf­maue­rung des Tur­mes ist voll­endet. Heu­te wur­de mit der Auf­stel­lung der Turm­py­ra­mi­de begon­nen. Da der Dach­stuhl in allen Tei­len schon fer­tig abge­bun­den wor­den ist, so kann die Pyra­mi­de Ende nächs­ter Woche voll­endet daste­hen, wenn nicht unvor­her­ge­se­he­ne Hin­der­nis­se ein­tref­fen. Pfar­rer Lang“. Anfang Novem­ber 1890 konn­te Pfar­rer Lang an das kgl. Bezirks­amt Pfarr­kir­chen die bau­li­che Voll­endung des Turms mit­tei­len. Die Gesamt­kos­ten in Höhe von 5.600 Mark wur­den durch Spen­den, geschenk­tes Bau­holz und Kir­chen­stuhl­gel­der begli­chen. Der Außen­putz wur­de 1891 angebracht.

Eine wei­te­re Maß­nah­me wur­de von der Kir­chen­ver­wal­tung am 8. Febru­ar 1891 beschlos­sen:[15] Der Glo­cken­gie­ßer Lud­wig Stras­ser von Burg­hau­sen erhielt den Auf­trag zum Gie­ßen von vier Glo­cken mit einem Gesamt­ge­wicht von 60 Zent­ner, die alten Glo­cken wur­den in Zah­lung gege­ben. Gesamt­kos­ten 4.650 Mark. Weil nur 1.000 Mark vor­han­den waren, leis­te­ten der Bäcker­meis­ter Dan­zer, Zei­larn, der Bau­er Mathi­as Lohr von Groß­straß und der Vieh­händ­ler Kas­par Mit­ter­hu­ber von Walln nota­ri­el­le Bürg­schaft. Die Anschaf­fung wur­de von der Regie­rung geneh­migt. Im Sep­tem­ber 1891 konn­ten die neu­en Glo­cken ohne Unfall auf­ge­zo­gen wer­den. Die noch feh­len­de Turm­uhr wur­de 1892 in Auf­trag gege­ben und im Früh­jahr 1893 eingebaut.

Im Janu­ar 1942 wur­den drei Kir­chen­glo­cken vom Nazi-Regime beschlag­nahmt, abge­nom­men und ver­mut­lich ein­ge­schmol­zen. Die im Früh­jahr 1949 abge­hal­te­ne Pfarr­ver­samm­lung beschloss ein­stim­mig den Ersatz von drei Kir­chen­glo­cken die durch Umla­gen von den Pfar­rei­an­ge­hö­ri­gen finan­ziert wur­den. Gesamt­kos­ten: 9 550 DM. Im April 1950 erklang das neue Geläut zum ers­ten Mal.

In den Som­mer­mo­na­ten des Jah­res 1961 wur­de in der Kir­che eine gründ­li­che Innen­re­no­vie­rung vor­ge­nom­men. Anstel­le des rech­ten Sei­ten­al­tars wur­de die Kan­zel dort plat­ziert. Der Sei­ten­al­tar wur­de im Pfarr­hof zwi­schen­ge­la­gert und steht heu­te als Haupt­al­tar in der Kir­che Gehers­dorf. Der Kir­chen­ma­ler Mar­tin Zun­ha­mer von Alt­öt­ting hat den goti­schen Bau­cha­rak­ter wie­der zur Gel­tung gebracht. Die bis­her an der Außen­mau­er ange­brach­ten und bis in das 15. Jahr­hun­dert zurück rei­chen­den Grab­plat­ten wur­den im Innen­raum der Kir­che befestigt.

Anläss­lich der 1200-Jahr­fei­er, im Jahr 1988, hat die Kir­chen­ver­wal­tung beim Künst­ler und Bild­hau­er Toni Preis, der in der Pfar­rei Zei­larn gebo­ren ist, einen hl. Mar­tin in Mar­mor künst­le­risch gestal­ten las­sen. Am 10. Mai 1988 wur­de die­se künst­le­risch wert­vol­le Sta­tue an der Ost­sei­te der Kir­che von F. X. Eder, Bischof des Bis­tums Pas­sau, geweiht.

2019_Zeilarn_Bild_Kirche_Pfarrer_Nömaier_1870 Foto: G. Thuringer / Kirchenmuseum Kößlarn
Gemälde von Pfarrer Nömaier um das Jahr 1870 von der Pfarrkirche Zeilarn

[1] Bischöf­li­ches Ordi­na­ri­at Pas­sau, Stand vom 1. August 1981, S. 733 ff.
[2] Stock­ner Alo­is, Häu­ser­buch der Gemein­de Erl­bach“, 2007, S. 612
[3] Oswald J. Prof. Dr., Ost­bai­ri­sche Grenz­mar­ken“, 1959, S. 151
[4] Oswald J. Prof. Dr. w. o.
[5] Hoch­hol­zer Adolf, Wur­zeln unse­res Glau­bens“, Pas­sau, 1992, S. 28 ff.
[6] Lub­os Rita, Das Land­ge­richt Eggen­fel­den“, 1971, S. 41
[7] Haus­ho­fer Josef Dr., Kir­chen der Pfar­rei Zei­larn“, 2000, S. 9
[8] Oswald J. Prof. Dr., Ost­bai­ri­sche Grenz­mar­ken, Pas­sau“, 1959,
[9] Nagen­gast Moritz, Urba­ri­um“, 1654, S. 41
[10] Tabel­la­ri­sche Beschrei­bung des Bis­tums Pas­sau, 1828
[11] Kir­chen der Pfar­rei Zei­larn, Haus­ho­fer Josef, 2000, S. 3
[12] Hand­schrift­li­che Auf­zeich­nun­gen des F. X. Zatt­ler, im Pri­vat­be­sitz ein­ge­se­hen.
[13] Staats­ar­chiv Lands­hut, BezA/​LRA Pfarr­kir­chen, Rep. 164/14, Nr. 3038
[14] Staats­ar­chiv Lands­hut, w. o. Nr. 2982
[15] Staats­ar­chiv Lands­hut, BezA/​LRA Pfarr­kir­chen, Rep. 164/14 Nr. 3052